Treppenbaukunst

Wer ein Haus baut oder renoviert, will logischerweise die einzelnen Ebenen möglichst bequem, sicher und ästhetisch ansprechend miteinander verbinden, den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechend. Die Konzeption der Treppe sollte bei der Planung den Wünschen und Bedürfnissen im Rahmen der vorhandenen Gegebenheiten gerecht werden. Sie soll schön sein und die persönliche Idee vom Zuhause verkörpern. Auf ihr wollen die Bewohner mühelos steigen, vielleicht auch gelegentlich sitzen und mit ihr zufrieden leben. Der Treppenraum ist aber auch ein Ort der Begegnung und dient der Kommunikation der Bewohner. Die Treppe ist ein Bauteil nach dem Fuß-Maß und für die Augen-Weide des Menschen. Der Wert eines alten Hauses steigt mit der Treppe als ein zentraler Raum. Ein Neubau bekommt mit ihr seine Atmosphäre im traditionsbezogenem Stil oder in moderner Formgestaltung. Sie kennzeichnet den Wohnraum als individuellen Lebensbereich. Am Anfang jeder Leistung steht die Beratung. Durch den fachlich kompetenten Treppenbauer wird die Treppe bis ins Detail besprochen. Er hilft die Gestalt zu entwickeln und den Stil zu finden. Er empfiehlt die geeigneten Hölzer und kennt ihre Wirkung. Er plant die Treppe individuell nach den vorhandenen Gegebenheiten und den konkreten Wünschen der Bewohner. Der Leitgedanke heißt Qualität; hochwertiges Material in sorgfältiger Verarbeitung. Für den Bauherrn ein Beispiel schöpferischer Handwerkskunst.
   

Fürs alte Haus eine neue Treppe ?

In jedem Haus gibt es immer Bereiche, die im Laufe der Zeit erneuerungsbedürfig sind oder ersetzt werden müssen. Ein Tapetenwechsel ist laut Statistik bei 80 Prozent aller Haushalte nach vier bis fünf Jahren fällig. Ein guter Teppichboden dagegen hält schon acht bis zehn Jahre den Belastungen stand. Und einem Parkettboden wird gar eine Lebensdauer von etwa 30 Jahren zugesprochen. Zu den Einrichtungsgegenständen aber, deren Haltbarkeit sozusagen ein Leben lang gewährleistet ist, gehört die Treppe.

Der vollständige Ersatz alter Treppen kommt daher größtenteils nur bei umfangreichen Um- und Ausbauvorhaben in Betracht, wenn drei wesentliche Gründe dafür sprechen:

  1. Eine Grundrissänderung bzw. neue Raumaufteilung bei Umbauten soll vorgenommen werden.
  2. Die alte Treppe ist dermaßen beschädigt, dass sich eine Reparatur durch den Fachmann nicht mehr lohnt
    oder
  3. die vorhandene, meist sehr steile Treppe entspricht nicht beziehungsweise nicht mehr den geltenden Sicherheitsbestimmungen (zum Beispiel bei Dachausbauten).

Sehr oft lassen sich wesentliche Verbesserungen der Begehbarkeit erreichen, sei es durch einen anderen Verlauf der Treppe, Verbesserungen für das Umfeld durch Erreichen einer Wohnungsabgrenzung innerhalb des Treppenhauses oder ebenfalls durch Öffnen zu Durchsicht, Transparenz und angenehmeren Verlaufsformen und angenehmeren Design.

Sind Grundrissänderungen vorgesehen, ist die Prüfung durch einen Fachmann (Architekten, Treppenbauer und/oder Statiker) auf jeden Fall empfehlenswert. Gerade bei alten Häusern liegen meist keine Baupläne mehr vor. Da aber bei der Verlegung eines Treppenaufganges auch immer die Statik der Decke und der Wände berücksichtigt werden muss, ist eine entsprechende Klärung diesbezüglicher Fragen ratsam.

Ein kompetenter Treppenbauer kann dazu wertvolle Tipps und Hinweise geben, ob die geplante Verlegung auch wirklich optimal ausgewählt wurde oder vielleicht eine andere Lösung platzsparender und eleganter wäre.

Bei vorhandenen, aber sehr renovierungsbedürftigen Treppen ist der Grad der Beschädigung maßgebend. Auch hier ist es vorteilhafter, sich gleich an einen Treppenbau-Fachbetrieb zu wenden. Denn letztlich ist dies eine Kosten- und Sicherheitsfrage. Je nach Zustand der Treppe ist der Preis für eine neue oftmals günstiger als eine aufwendige Renovierung. Und manches lässt sich einfach auch nicht mehr wirklich gut reparieren oder dauerhaft beseitigen, zum Beispiel das Knarren alter Unterkonstruktionen oder die Schallübertragung zum angrenzenden Nachbarn bei Reihenhäusern, wenn dies von der Treppenkonstruktion abhängig ist. Auch ungünstige Grundriss- und Gestaltungsvorgaben sind und bleiben vorhanden.

Auf jeden Fall ausgetauscht werden muss die Treppe, wenn sie nicht mehr den geltenden Normen entspricht. Bei Dachausbauten beispielsweise, wenn zuvor nur eine ausziehbare Treppe vorhanden war, der Raum nun aber als Wohn- oder Kinderzimmer genutzt werden soll. Hier schreibt das Baurecht vor, dass die Treppe „normal“ begehbar sein muss (wofür es genaue Maßvorschriften gibt).

Lassen Sie sich von einem kompetenten Treppenbau-Fachbetrieb und kompetenten Treppenbauer beraten und nehmen Kontakt zu uns auf.